Zur den Ergebnissen der NRW Landtagswahl
Krefeld, 15. Mai 2012
3.934.296 Zweitstimmen haben SPD und GRÜNE zusammen bei der Wahl zum NRW-Landtag erreicht. Dies soll als Legitimation dienen, um das als „demokratisch“ ausgeben zu können, was diese Parteien als ihre Politik ausgeben – in Wahrheit aber nichts anderes als das ist, was das wirklich herrschende Monopolkapital ihnen als „Sachzwang“ vorlegt.
Spielt es eine Rolle, dass diese Legitimation nicht einmal 30% der wahlberechtigten Bevölkerung ausmacht? (Von dem Teil der Bevölkerung, die wegen falschem, nämlich nicht-deutschem Pass von der Wahlteilnahme ausgeschlossen wird, ganz zu schweigen.) Dass also 70% dieser Politik nicht die Zustimmung erklärt hat? Nein, denn den wirklich herrschenden Kapitalbesitzern aus Großunternehmen und -banken ist es vollständig egal, ob es Zustimmung gibt oder nicht. Mehr noch: Sie sind sich sehr wohl bewusst, dass die Durchsetzung ihrer Interessen die Verletzung der Interessen von 99% der Bevölkerung bedeutet. Die Herrschenden sind nicht an Zustimmung interessiert, sondern lediglich daran, dass die Bevölkerung nicht aufmuckt, dass sie sich weiter beherrschen lässt und dazu der Schein bewahrt bleibt, sie dürfe über mehr entscheiden, als die Frage, von welchem Sprachrohr sie sich die Entscheidungen des Monopolkapitals verkaufen lassen soll.
Krise ohne Ende?
Krefeld, 14.03.2012
Eine Vortragsreihe für Wissen über etwas Alltägliches - aber kein Alltagswissen
Unter diesem Titel führt die Familien- und Weiterbildungsstätte der Bürgerinitiative Rund um St. Josef e.V. eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen rund um die Krise durch, die mit den Werkzeugen der marxistischen Politischen Ökonomie untersucht werden sollen.
Termine:
- Montag, 26. März, 19-21 Uhr Beate Landefeld "Weltwirtschaftskrise und Widersprüche in der EU"
- Montag, 23. April, 19-21 Uhr Lucas Zeise "Geld, Staatsschulden und Finanzsektor"
- Montag, 21. Mai, 19-21 Uhr Phillip Becher "Neofaschismus und Krise"
- Donnerstag, 28. Juni, 19-21 Uhr Andreas Wehr "Griechenland, die Krise und der Euro"
Veranstaltungsort ist der Raum der Portugiesischen Gemeinde im Bischof-Sträter-Haus, Corneliusstr. 22, Krefeld
Eintritt Abendkasse 5,- Euro
8. Mai - Tag der Befreiung
Krefeld, 04.05.2012
Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des faschistischen Herrschaftssystems in Deutschland. Durch den erfolgreichen und opferreichen Kampf der Armeen der Anti-Hitler-Koalition, vor allem der Roten Armee, unterstützt von antifaschistischen Partisanenkämpfern und Widerstandskämpfern in allen Ländern Europas, gelang es, den von Deutschland begonnen Krieg zu beenden. ![]()
Am 8. Mai ging der zweite Versuch des deutschen Monopolkapitals zu Ende, militärisch die übrigen Nationen Europas zu unterwerfen. Am 8. Mai ging die terroristische Unterdrückung der Arbeiterklasse durch den Faschismus in Deutschland zu Ende. Am 8. Mai gingen die Möglichkeiten des deutschen Faschismus zu Ende, nie zuvor gesehene Verbrechen an Millionen von Menschen zu begehen, weil diese als Juden, als Slawen, als Sinti und Roma, als Behinderte, als Homosexuelle von den Faschisten für minderwertig erklärt wurden. Am 8. Mai wurden die Menschen in Deutschland befreit!
Zur Landtagswahl in NRW - Erklärung der DKP Linker Niederrhein
Der Landtag NRW hat sich am 14.03.2012 aufgelöst. Er ist vor allem an der selbstauferlegten Schuldenbremse gescheitert. Wir Kommunistinnen und Kommunisten weinen diesem Landtag und dieser Landesregierung bestimmt keine Träne hinterher, stellen aber fest, dass es schon ein Stück perfider Scheindemokratie von SPD und Grünen darstellt, in dem Moment, wo die Umfragewerte günstig sind, die "erst-beste Gelegenheit" zu nutzen, um den Landtag platzen zu lassen und die Wähler neu bestimmen zu lassen, unter welcher Zusammensetzung des Landtages denn zukünftig Politik gegen ihre Interessen gemacht werden soll. Eines der erklärten Ziele dabei ist, die Partei DIE LINKE möglichst aus dem zukünftigen Landtag heraus zu halten.
Weiterlesen: Zur Landtagswahl in NRW - Erklärung der DKP Linker Niederrhein
ThyssenKrupp Nirosta: Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
Ausverkauf der Inoxum-Kolleg/inn/en an Outokumpu
Krefeld, 06.02.2012
Das soll ein Arbeitskampf gewesen sein? Ein Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen? Der sollte doch wohl anders aussehen! Auf keinen Fall so, sich als Interessenvertretung an geheimen Tagungsorten mit den Kapitalvertretern zu treffen und zu verhandeln. Die Kolleginnen und Kollegen auf der Straße waren wütend und voller Sorge um ihre Arbeitsplätze. Sie waren bereit zum Ausstand, für den Erhalt der Arbeitsplätze zu kämpfen.
Weiterlesen: ThyssenKrupp Nirosta: Wer nicht kämpft, hat schon verloren!


Alle Termine
Termine als RSS Feed